Bei einem Energiemandala (Dhyana-Mandala) arbeite ich mit gedanklicher Ausrichtung auf positive Heilenergie für das entstehende Mandala.

 

 

Der Begriff Dhyana ist ein Sanskritwort und bedeutet: Meditation, Kontemplation, Betrachtung, innere Schau, Versenkung.

 

 

Diese Mandalas entstehen sehr frei, intuitiv und spontan. Es gibt keinerlei Vorzeichnungen. Das Mandala entsteht im Malprozess von innen nach aussen. Ring für Ring. Ohne irgendwelche Vorgaben, ohne Lineal, ohne Schablonen. Freihand mit Pinsel, Stift, Zirkel, Winkelmesser und Augenmass.

 

Bevor ich anfange zu malen, stelle ich mir eine harmonische Atelieratmosphäre her. Ich reinige den Raum mit Palo Santo, dem Heiligen Holz. Für Reinheit, Schutz, Spiritualität und Frieden entzünde ich eine weisse Kerze. Über die Meditation und Fürbitte - eine Art Gebet – erbitte ich für das Mandala um die passende und heilende Energie. Für mich erbitte ich um Intuition und Eingebung für die richtigen Farben und Muster. Danach folgt die Musik. Ich liebe die Mantra-Musik, die mich innerhalb von Sekunden in einen wunderbaren, beseelten energetischen Malzustand versetzt. Das Rezitieren eines Mantras und das Chanten - Hinwendung zum Göttlichen und zu allen göttlichen Aspekten - führt mich durch den gesamten Malprozess und bringt mich immer wieder in die richtige Schwingung und setzt spirituelle Energien frei. Darüber hinaus finde ich den Zugang zur Ruhe, da zum Mandala malen höchste Konzentration und ruhige Hände benötigt werden. Da ich immer wieder versuche, mich all meiner Sinne zu bedienen, arbeite ich auch während des Malens mit natürlichen ätherischen Ölen wie z.B. Bergamotte (steht für das Herzchakra) oder Zirbe (für Erfrischung und Konzentrationsfähigkeit oder Rosengeranie (für innere Ausgeglichenheit und Frieden).

 

Viele Künstler verarbeiten ihre Emotionen, auch die negativen, in ihren Bildern und bringen diese zum Ausdruck. Für Energiearbeit in Verbindung mit Mandalas empfinde ich das nicht richtig. Wenn ich Stress oder Ärger hatte, und auch nach der Meditation nicht in einem positiven Zustand bin, ich also nicht in meine Malenergie komme, nicht in positiver Hingabe arbeiten kann, dann male ich nicht. D.h. Du kannst Dir immer sicher sein, dass meine Bilder in und mit absolut positiver Schwingung entstanden sind.

 

 

Ich übe mich in Achtsamkeit gegenüber dem Malprozess: Keine Hektik, keine Schnelligkeit, kein «das muss», kein «ich will noch».   Hingabe an das, was Entstehen darf. Bewusstsein dafür, dass Fehler passieren dürfen - es aber nichts gibt, was nicht korrigiert werden kann. Auch wenn das mit zusätzlicher „Arbeits“-Zeit verbunden ist. Das macht mich extrem frei. Es nimmt den Druck „produzieren“ zu müssen und gibt mir den Raum, etwas Schönes – Einzigartiges kreieren zu können.

 

 

Ich arbeite mit hochwertigsten Künstlerfarben, die sehr stark pigmentiert sind und damit eine hohe Licht- und Farbechtheit haben.

 

Wenn ich Strasssteine einsetze, verwende ich dafür hochwertige Swarovski-Kristalle.

 

Und – by the way - ich male mit Granderwasser. D.h. meine Farben werden mit belebtem Wasser vermischt. Dies unterstützt den energetischen Wert der Farben.

 

 

Zum Abschluss eines Mandalas: Erspüren des Gesamtbildes!

Passt alles, sind die Farben stimmig, braucht es noch etwas. Wenn ich das Gefühl habe, das ist es noch nicht …, ich aber in diesem Moment keine weitere Inspiration erhalte, wird das Mandala zur Seite gelegt. Manchmal hängt es ein paar Tage oder ein paar Wochen zum Betrachten an der Wand, bis dann der nächste Blick mich genau erspüren lässt, welche Veränderung oder Ergänzung nötig ist.